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DMX-Kabel vs. Klinkenadapter – wann welches verwenden?

DMX-Kabel vs. Klinkenadapter – wann welches verwenden?

Manchmal muss man zwischen einem Kabel und einem winzigen Adapter wählen – obwohl sie scheinbar nichts miteinander zu tun haben. Das IPCDMX Standard-DMX-Kabel und der Invotone AD150 Klinkenadapter repräsentieren zwei völlig unterschiedliche Welten, dennoch sind beide grundlegende Werkzeuge in der Profitechnik. Schauen wir uns an, wann welches eingesetzt werden sollte und warum!

IPCDMX – das DMX-Rückgrat, das alles zusammenhält

Das IPCDMX ist ein DMX-Kabel mit 120 Ohm Impedanz, das genau den Anforderungen des DMX512-Standards entspricht. Das ist nicht nur eine Zahl: Ohne die richtige Impedanz wird das Steuersignal verzerrt, die Scheinwerfer springen, das System wird instabil. Der Kabelkern besteht aus zwei feinlitzigen Kupferleitern mit 0,25 mm² Querschnitt, Klasse 5, konzentrisch angeordnet, mit Mylar-Folie und Füllmaterial abgeschirmt. Die Abschirmung besteht aus verzinntem Kupfergeflecht mit über 90% Bedeckung, plus separatem Steuerdraht – dies gewährleistet, dass das DMX-Signal sauber bei jedem Gerät ankommt, selbst über lange Kabelstrecken.

Der weiche PVC-Mantel hat einen Durchmesser von 5,4 mm, ist mattschwarz, leicht aufzurollen und italienische Fertigung – was in der Kabelwelt immer ein Qualitätsgarant ist. Lieferform: 100-Meter-Spule, was für die komplette Verkabelung einer mittelgroßen Bühne ausreichen kann. Anwendung: Movingheads, LED-Systeme, Nebelmaschinen – zwischen allen DMX512-Geräten sorgt dieses Kabel für die Übertragung des Steuersignals. Natürlich muss es mit fachgerechten XLR-Steckern konfektioniert und am Endpunkt mit einem 120-Ohm-Terminator abgeschlossen werden.

Invotone AD150 – der kleine Adapter, der alles löst

Der Invotone AD150 ist ein bidirektionaler Klinkenadapter: auf der einen Seite 6,3 mm Stereo-Klinke, auf der anderen 3,5 mm. Seine Funktionsweise ist so einfach, dass sie fast langweilig wäre – wenn er nicht so nützlich wäre. Es spielt keine Rolle, in welche Richtung man ihn verwendet: bidirektional kompatibel, das heißt, man kann einen 6,3-mm-Stecker einstecken und ihn als 3,5-mm-Ausgang verwenden, oder umgekehrt. Für Kopfhörer, zum Monitoring am Mischpult, am Ende eines Instrumentenkabels – überall dort, wo zwischen den beiden Standards gewechselt werden muss.

Wichtig zu wissen: Dies ist ein Stereo-Adapter, überträgt also zwei Kanäle. Wenn man ein Mono-Kabel einsteckt, bleibt es mono – er verwandelt das Signal nicht magisch in Stereo. Metallgehäuse, kompakte Größe, passt in jede Kabeltasche. Die Art von Werkzeug, die man nicht vermisst, bis man sie einmal braucht – und dann ist sie unverzichtbar.

Wann welches wählen?

Wenn man ein DMX512-Steuersystem aufbaut – Verkabelung von Bühnenscheinwerfern, Movingheads, Effektgeräten –, dann ist das IPCDMX die einzig richtige Wahl. Dies ist kein Audiokabel, kein Netzkabel, sondern eine speziell auf das DMX-Protokoll optimierte Leitung, die ein stabiles, störungsfreies Signal auch über lange Distanzen gewährleistet. Jeden Meter davon schätzt man, wenn die Scheinwerfer genau das tun, was man am Pult eingestellt hat.

Wenn jedoch Audiogeräte verbunden werden müssen und die Steckergrößen nicht passen – Kopfhörer, Mischpult, Mobilgerät, Musikplayer –, dann ist der Invotone AD150 die Lösung. Klein, günstig, zuverlässig und immer zur Hand, wenn man ihn braucht. Er vollbringt keine Wunder, er verbindet einfach zwei Standards.

Zwei Welten – eine Tasche

Das IPCDMX und der Invotone AD150 sind perfekte Beispiele dafür, dass es in der Profitechnik keine überflüssigen Werkzeuge gibt. Das eine spricht die Sprache der Lichter, das andere die der Tontechnik – aber beide sind in ihrem Bereich unverzichtbar. Ohne DMX-Kabel gibt es keine Lichtshow, ohne Adapter hört man nicht, was man gemacht hat. Beide sollte man vorrätig haben, denn wenn man sie braucht, dann braucht man sie wirklich.

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